AKW Krümmel brennt immer noch
Im Atomkraftwerk Krümmel vor den Toren von Hamburg kämpft die Feuerwehr immer noch mit Feuer. Das Feuer ist auch heute, einem Tag nach dem der Brand in einem Trafo des AKW ausgebrochen ist, noch nicht vollständig gelöscht. Die Löscharbeiten werden wohl noch den gesamten Freitag andauern. Die Brandursache ist weiter ungeklärt. Die Gutachter werden sich nach der vollständigen Löschung des Brandes mit dem Trafo auseinander setzen. Auch ob es einen Zusammenhang mit dem Vorfall im Kraftwerk Brunsbüttel gibt, steht noch nicht fest. Dort hatte ein Kurzschluss in einer Schaltanlage für die Abschaltung des Kraftwerkes geführt. Laut Betreiber des AKW in Krümmel hat zu keinen Zeitpunkt die Gefahr bestanden, dass Radioaktivität aus dem Atomkraftwerk in Folge des Brandes austreten könnte. Die Umweltorganisation Greenpeace hingegen geht davon aus, dass das Feuer gar nicht so ungefährlich war, wie der Betreiber Glauben machen will. Das Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht und das Kraftwerk Brunsbüttel liefern etwa die Hälfte des in Schleswig-Holstein erzeugten Stroms.
Das Kernkraftwerk Krümmel wird je zu Hälfte von E.ON und Vattenfall betrieben. Es ist seit 1983 am Netz. Das Kernkraftwerk Brunsbüttel gehört zu zweidrittel Vattenfall und zu einem Drittel E.ON. Das Kraftwerk ist bereits seit 1977 am Netz. Die Abschaltung des Kernkraftwerks Brunsbüttel ist für 2009 vorgesehen. Allerdings gibt es Pläne eine Laufzeitverlängerung durchzusetzen. Diese werden auch von der CDU unterstützt. Seit Ende 2006 gibt es ein Aktionsbündnis, dass sich für die sofortige Abschaltung des Pannenreaktors einsetzt.
AKW Krümmel brennt immer noch: Meldung vom 29.6.2007, geschrieben von bellah
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