Hamburg schickt 13 Abgeordnete nach Berlin - SPD verliert auch hier
Auch in der Hansestadt Hamburg gehört die SPD bei der Bundestagswahl 2009 zu den Verlierern. Erstmals in der Geschichte schickt die Hamburger SPD nicht die meisten Abgeordneten nach Berlin, sondern vier, ebenso viele wie die CDU. Bei der letzten Bundestagswahl war die SPD in Hamburg noch auf sechs Abgeordnete für Berlin gekommen. Die FDP und die GAL werden mit je zwei Abgeordneten im Bundestag vertreten sein und die Linke mit einem.
Für die CD werden der frühere CDU Landeschaf und langjährige Bundestagsabgeordnete Dirk Fischer, der Bürgerschaftsabgeordnete Rüdiger Kurse sowie Marcus Weinberg und Jürgen Klimke nach Berlin gehen. Drei Mandate wurden direkt geholt, insgesamt sechs stehen in Hamburg zur Verfügung.
Für die SPD werden der bisherige Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, der Vorsitzende des rechten Seeheimer Kreises Johannes Kahrs, der frühere Bürgermeister von Hamburg, Hans-Ulrich Klose sowie die ehemalige Bürgerschaftsabgeordnete Aydan Özoguz nach Berlin gehen.
Die FDP hat die Abgeordneten Burkhardt Müller-Sönsken und Sylvia Canel, die GAL Krista Sager und Manuel Sarrazin im zukünftigen Bundestag sitzen und die Linke wird von Jan van Aken vertreten werden.
In Hamburg hatte die SPD 11,3 Prozentpunkte verloren, mit 27,4 Prozent lag sie noch über den Bundesschnitt. Die CDU kam in der Hansestadt auf 0,5 Prozentpunkte mehr, 27,9 Prozent. Die GAL kam auf 15,6 Prozent, die FDP wurde mit 13,2 Prozent viertstärkste Kraft und für die Linken entschieden sich 11,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung in Hamburg lag bei 71,1 Prozent, vor vier Jahren waren es noch 77,5 Prozent gewesen.
Hamburg schickt 13 Abgeordnete nach Berlin - SPD verliert auch hier: Meldung vom 28.9.2009, geschrieben von bellah
Aktuelle Nachrichten zum Thema:
