AKW Krümmel geht wieder ans Netz
Zwei Jahre lang war das Atomkraftwerk Krümmel vor den Toren Hamburgs abgeschaltet, nun geht es wieder ans Netz. Betreiber Vattenfall hat eine Genehmigung für das Wiederanfahren des Atomkraftwerks von der zuständigen Atomaufsicht in Kiel erhalten.
Am 28. Juni 2007 hatte es im AKW Krümmel gebrannt. Der Brand in einem Trafo-Häuschen sorgte dafür, dass der Reaktor per Schnellabschaltung heruntergefahren werden musste. Als Ursache für den Brand gilt ein Kurzschluss innerhalb des Transformators, der zum Entzünden des Transformatorenöls führte.
Weitere Störfälle in den Tagen danach kamen hinzu. Und da der Betreiber Vattenfall nur sehr zögerlich mit Informationen über den Brand und die Vorkommnisse bei Geesthacht an die Öffentlichkeit ging, geriet die Sicherheit des AKW Krümmel in den Fokus der Medien.
Bei Vattenfall mussten mehrere Manager gehen, es wurde eine Expertenkommission eingesetzt.
Es folgten Reparaturen und Wartungsarbeiten und nun kann das Atomkraftwerk Krümmel wieder ans Netz gehen. Mehr als 200 technische Änderungen sind in der zweijährigen Stillstandsphase vorgenommen worden, ehe die Atomaufsicht dem Betreiber die Genehmigung für das Wiederanfahren des Reaktors erteilte.
Das Kernkraftwerk Krümmel liegt südöstlich von Hamburg an der Elbe, direkt am Geesthachter Ortsteil Krümmel. Das Kraftwerk wurde 1983 in Betrieb genommen.
AKW Krümmel geht wieder ans Netz: Meldung vom 20.6.2009, geschrieben von JKu
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