Flugzeugkatastrophe in Spanien - 153 Tote

Bei der Flugzeugkatastrophe am Flughafen Madrid-Barajas starben 153 Menschen. Damit haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Am Anfang der Berichterstattung war noch von sieben oder acht Todesopfern gesprochen worden, Optimismus war verbreitet worden, wohl auch um die Angehörigen nicht in Panik zu versetzen. Der Spanair-Flugh JK 5022 (Lufthansa-Flug LH 2554) war gestern Mittag kurz nach dem Start am Boden zerschellt, auseinander gebrochen und war in Flammen aufgegangen. Nur 19 Menschen konnten gerettet werden, ob diese alle das Unglück überleben werden, steht noch nicht fest, denn einige der Verletzten befinden sich im kritischen Zustand. Es war die schlimmste Flugzeugkatastrophe in Spanien seit 25 Jahren.
Die genaue Ursache des Flugzeugunglücks von Madrid ist weiter unklar. Auch der genaue Verlauf steht noch nicht fest. Bekannt ist bislang nur, dass zuvor bereits ein Startversuch abgebrochen wurde. Techniker der Spanair nahmen noch Reparaturen vor und insgesamt dauerte es über eine Stunde, bevor das Flugzeug erneut auf die Landebahn rollte und der Pilot in Richtung Gran Canaria aufbrechen wollte. Bei der Reparatur soll es sich aber um einen Defekt gehandelt haben, der nichts mit dem Unglück zu tun haben könnte.
Die Flugschreiber der Unglücksmaschine sind bereits geborgen. Sie wurden an die spanische Justiz übergeben. Die Ermittlungen wurden bereits aufgenommen.
Auf dem Flughafen von Madrid und dem von Las Palmas de Gran Canaria wurden die Angehörigen psychologische betreut. Von Gran Canaria gab es eine Sondermaschine, um die Angehörigen der Opfer nach Madrid zu bringen.
In Spanien war die Betroffenheit heute groß. In vielen Städten versammelten sich die Menschen zu Schweigeminuten. Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero brach seinen Urlaub ab und eilte nach Madrid. Dort versprach er Hilfe für die Betroffenen. Die spanische Königsfamilie hat bereits angekündigte, Angehörige der Opfer und die Überlebenden in den Krankenhäusern zu besuchen.
Die bereits geborgenen Leichen wurden in einer provisorischen Leichenhalle untergebracht.
Unter den Todesopfern befindet sich offenbar auch eine vierköpfige Familie aus Bayern. Ob es weitere deutsche Todesopfer gegeben hat, steht noch nicht fest. DNA-Tests sollen nun Gewissheit bringen.
Der Flug in den Urlaub endete in einer Tragödie.

Flugzeugkatastrophe in Spanien - 153 Tote: Meldung vom 21.8.2008, geschrieben von bellah

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