ARD und ZDF müssen sich im Internet zurücknehmen

Die 16 Ministerpräsidenten in Deutschland haben über die Medienpolitik entschieden und beschlossen, dass sich die öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF im Internet zurücknehmen müssen. Mit den Gebühren nicht geizend hatten ARD und ZDF nicht nur ihre Programme erweitert, 3sat, Arte und dann noch ein Kinderkanal und Phoenix kamen hinzu und auch im Internet wollten sich die beiden Sender breit machen. Pläne, die anderen privatwirtschaftlichen Verlagen natürlich nicht recht waren. Wuchs hier doch eine mit Gebühren finanzierte Konkurrenz zum eigenen Angebot heran. Dem haben die Ministerpräsidenten nun einen Riegel vorgeschoben, diese dürfen sich zwar im Internet präsentieren, aber nicht ohne Regeln. Die Inhalte im Internet müssten sendungsbezogen zum Fernsehauftritt sein. Es dürften im Internet nur Themen behandelt werden, zu denen es auch Informationen über einen der viele Kanäle gibt. Sendungen, die im Fernsehen liefen, dürfen nicht uneingeschränkt verfügbar sein, nach sieben Tagen müssen diese wieder offline genommen werden.
In ihrer Entscheidung folgten die Ministerpräsidenten auch der EU-Kommission, der die gebührenfinanzierte Expansion der Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland ein Dorn im Auge war, es gänge nicht, dass Zeitungsverlagen mit Gebührengeldern Konkurrenz gemacht werde, eine Gefahr für den Wettbewerb läge vor. Ob die Entscheidung der Ministerpräsidenten zur Einschränkung der Inhalte im Internet ausreichen wird, bleibt abzuwarten. Schließlich haben die beiden öffentlich-rechtlichen genug Möglichkeiten zu fast jeden beliebigen Thema Sendungen im Fernsehen zu machen, um dann entsprechende Inhalte im Internet präsentieren zu können. Die Millionen an Gebühren im Rücken machen es möglich.

ARD und ZDF müssen sich im Internet zurücknehmen: Meldung vom 13.6.2008, geschrieben von JeSt

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